Mein Jahresmotto 2021: „Einfach Sein. Einfach Machen.“

Warum wähle ich überhaupt ein Jahresmotto 2021?

Am Anfang eines neuen Jahres stehen oft Vorsätze, was wir alles anders, besser und wovon wir mehr oder weniger machen wollen. Eine Angewohnheit, die in meinem Bewusstsein gar nicht mehr stattfindet, stelle ich fest. Ich denke nicht einmal mehr im Ansatz über neue Vorsätze nach. Und darüber freue ich mich gerade sehr!

Denn für mich implizieren neue Vorsätze auch immer irgendwie den Rückspiegel, den nach rückwärts gerichteten Blick darauf, dass das, was im zurückliegenden Jahr geschehen ist oder was ich getan und erlebt habe, in gewissem Sinne „nicht gut genug“ war. Und das kann ich für mich nicht erkennen.

Jeder Moment des zurückliegenden Jahres war so, wie er eben war oder wie ich mich in jenem Moment – im Idealfall bewusst – dafür entschieden habe. Das Jahr ist ein Spiegel meiner Selbst, meiner Entscheidungen und meiner Handlungen. Punkt.

Ein Jahreswechsel ist nur eine Zäsur in der Zeitrechnung. Und es ist der Übergang von Gegenwart zur Zukunft. In die Zukunft so wie ich sie für mich erleben will!

Und ja, meine Zukunft will ich kreieren! Absolut! Ich will sie nicht einfach so für mich geschehen lassen, sondern mit all meiner mir zur Verfügung stehenden inneren Kraft in meinem Sinne gestalten! Pläne schmieden, Ziele setzen und dann Machen!

Deswegen macht es mir durchaus Spaß, ein zukunftsweisendes Jahresmotto für mich zu haben! Weil es mir das ganze Jahr durch als Kompass dient und sich nicht schon nach den ersten 14 Tagen wieder verflüchtigt. Weil es eher eine Einstellung werden darf und sich in meiner Wahrnehmung nicht nur auf ein paar To Do’s beschränken soll

Kurzer Rückblick nach 202O:

„Einfach Ich“ – das hat mich letztes Jahr um die gleiche Zeit in meinem Jahresrückblick 2019 bewegt. Ich wollte den Fokus auf mich, die Stärkung meiner eigenen Vorstellungen und der Idee von mir Selbst richten. Ich fühlte mich zu sehr in meiner Vergangenheit und in meiner Konditionierung verwickelt. Zu sehr verwickelt in dem, was mir bis dahin erzählt oder womit ich indoktriniert wurde. Ich wollte „Einfach (m)Ich“ ent-wickeln. Es war ein gut gewähltes Motto und es hat mich weiter gebracht. Darüber bin ich glücklich und dankbar.

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So hatte ich es letztes Jahr grafisch und in Worten in meinem Jahresrückblick 2019 beschrieben.

Das neue Jahresmotto knüpft an das alte an!

Denn ich möchte dieses Jahr den Weg in die gleiche Richtung – in Richtung Ziel – natürlich weiter gehen.

Mein neues Jahresmotto 2021„Einfach Sein. Einfach Machen.“, das ich für dieses Jahr gewählt habe, ist für mich die logische Fortsetzung des vergangenen Jahresmottos „Einfach Ich“ und dessen, was ich in 2020 damit erreicht  habe.

"Einfach Sein. Einfach Machen" in 4 Variationen

Variante 1 - "EINFACH sein"

Betonung auf „Einfach“.

Alle Dinge, Themen, Aufgaben, Herausforderungen, für die ich mich entscheide oder die in mein Leben kommen, dürfen einfach sein. Einfach im Sinne von „in Leichtigkeit“. Ohne komplizierten Ansatz, ohne Zerdenken, Zergrübeln und (Ver-)zweifeln. Ohne Regeln und Bewertungen von außen, ohne Sorgen und vergangene Erfahrungen. Gerne im Austausch mit inspirierenden Menschen und dennoch ohne fremde Einflussnahme. Meine Regeln, meine Entscheidungen! Yay!

Variante 2 - "Einfach SEIN"

Betonung auf Sein“.

2021 werde ich noch mehr als bisher darauf achten, mein Leben und mein Business in Verbindung mit meinem SEIN zu gestalten und zu leben. Immer wieder zu fragen und zu hinterfragen, wie mein SEIN in jenem Moment ist, ob ich mich gut damit fühle, was ich möglicherweise verändern darf, was sich mir zeigen will und nach Ent-Wicklung strebt und wann ich das nur SEIN entspannt zulassen darf. Das sind die Momente auf die ich mich am meisten freue. Mein SEIN spüren und genießen.

Variante 3 - "EINFACH machen"

Betonung wieder auf „Einfach“.

Auch beim Machen will ich es einfach halten. Keine komplizierten Prozesse. Nicht immer nur dem einen „richtigen, non-plus-ultra“ Weg folgen, sondern meinen persönlichen Weg finden, der zu mir passt. Wenn ich bestimmte Aufgaben eben nicht so einfach finde oder so gut kann, dann suche ich mir eben einen Weg, der es mir einfacher macht. Dadurch, dass Themen möglicherweise an Andere abgebe, die es gerne und 1000 mal besser können und machen als ich . Ich verbiete mir nicht mehr, den leichteren Weg zu gehen. Warum sollte ich auch?

Variante 4 - "Einfach MACHEN"

Betonung auf Machen“ – last but not least!

Tja, dieses Wort ist für mich die größte Challenge innerhalb meines Motto! Und deswegen ein wichtiger Bestandteil: Machen, Tun, Umsetzen! Nicht lange Nachdenken, nicht lange Pläne schmieden, die Idee aufschreiben, der Intuition folgen und vor allem mich Trauen! Nicht hinter Ausreden, Ängsten, zeitlichem, persönlichen oder sonstigem Mangeldenken verstecken. Raus damit und Machen.

Das mag jetzt vielleicht komisch klingen, aber ich dachte bis gestern immer „Die Leute wissen doch, was ich tue!“ und fühlte mich fein damit. Ich weiß natürlich, dass das nicht so ist und dass ich drüber reden will! Also: Machen! Und zwar kontinuierlich und immer wieder! Und mit der unbändigen Freude, die ich in mir spüre, wenn ich mich mit meinem Thema beschäftige.

Wie halte ich mich daran?

Ich pinne mir Jahresmotto 2021 an die Wand. Ich füttere den Hintergrund meines Laptops damit. Ich werde es mir als mein Mantra immer wieder vorsagen, wenn sich etwas schwer anfühlt oder ich Gefahr laufe, ins Zaudern und Zögern zu geraten.

Ich werde es für mich sichtbar machen, damit es mich dabei unterstützt, selbst sichtbar zu werden.

Hach, es fühlt sich gerade toll an, ein Jahresmotto zu haben!

Wie weiss ich, ob es sich bewahrheitet?

Der Erfolg des Jahresmotto 2021 wird sich am Jahresende messen lassen. Wenn ich meine Ziele erreicht haben werde – und ich werde sie erreichen 😉 – dann weiß ich, dass mich das Motto gut durch das Jahr getragen und immer wieder aufs Neue motiviert und angespornt hat!

Denn: Ein Erfolg bringt den nächsten! Und deshalb gilt es einfach anzufangen und jeden einzelnen Schritt nach dem anderen zu setzen! Und wenn du zurückblickst hast du auf einmal schon 1000 Schritte gemacht und siehst, welchen langen Wegabschnitt du schon in Richtung Ziel gegangen bist.

Und du so?

Bist du eher der Vorsatz- oder der Motto-Typ?

Hast du ein Jahresmotto 2021? Ich würde mich freuen, wenn du es in die Kommentare schreibst!

Oder hast du Vorsätze?

Oder hast du deine Vorsätze möglicherweise (wie ein großer Prozentsatz aller Menschen) schon wieder aufgegeben?

Das Jahr ist noch jung und du kannst dir JETZT noch dein Jahresmotto 2021 entwickeln!

Wenn du das tust, lass es mich gerne wissen.

Ich freue mich auf dein Feedback!

Ich freue mich, wenn du diesen Beitrag teilst 🙂

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