Fünf Worte. Ein Punkt. Und ein Satz, der alles auf den Kopf stellt: Erst ich. Dann alles andere.
Wenn du die Worte liest und innerlich bereits nickst, dann weißt du schon, warum es mein Claim geworden ist. Und wenn du denkst: Was soll denn das bedeuten? Dann lass mich dir hier erzählen, denn dahinter steckt eine Geschichte, die ich lange mit mir herum getragen habe, bevor sie endlich in diesem Claim die richtigen Worte fand.
| 📌 Das Wichtigste in Kürze |
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| „Erst ich. Dann alles andere.“ steht für eine innere Haltung: Wer sich zuerst gut um sich selbst kümmert, kann danach wirklich für alle anderen da sein. „Erst ich. Dann alles andere.“ ist mein Claim als Nervensystemexpertin und Embodiment Coach und mein persönliches Lebensprinzip. Er bedeutet: Wer sich zuerst gut um sich selbst kümmert, kann danach wirklich für alles andere da sein. Der Claim entstand 2026 in der Summer Blogging School von Judith Peters, mit Unterstützung von KI. Dahinter steckt meine eigene Geschichte: ein Herzinfarkt mit 48 Jahren, den ich zu lange ignoriert habe. Im Alltag lebe ich ihn mit vier Fragen jeden Morgen. Kein großes Ritual, aber ein verlässlicher Anker. |
Aber was ist überhaupt ein Claim?
Ein Business-Claim nach Judith Peters (Sympatexter) ist ein kurzer, prägnanter Satz, der die Essenz deiner Expertenmarke, deine Haltung und deine Persönlichkeit auf den Punkt bringt.
Mein Claim ist also gewissermaßen Ausdruck meiner Coach- und Mentorinnen-Persönlichkeit, mit der ich mich und meine Arbeit der Welt zeige.
Was war falsch an meinem alten Claim?
Jahrelang hieß mein Claim „Trau dich, VIP.“ VIP stand dabei für mich nicht für Celebrities oder rote Teppiche, sondern für etwas ganz anderes: Du bist die wichtigste Person in deinem Leben. Du bist einzigartig. Du bist großartig.
Schön gedacht. Aber was haben die meisten Menschen beim Wort VIP zuerst vor Augen gehabt? Celebrities, Promi-Events, rote Teppiche. Und dann stand ich da und erklärte, was ich eigentlich damit meine, warum der Satz für sie relevant ist, was VIP bei mir wirklich bedeutet.
Allerdings: Ein Claim, der so viel Erklärung braucht, erfüllt seinen Job nicht. Das wusste ich. Ich wollte es nur lange nicht wahrhaben.
Wie ist der neue Claim „Erst ich. Dann alles andere.“ entstanden?
Diesen Sommer habe ich an der Summer Blogging School von Judith Peters teilgenommen, und eine der Lektionen lautete: Entwickle deinen Claim. Ich wusste sofort, das ist DIE Möglichkeit, das Momentum zu nutzen und meinen Claim zu überarbeiten.
Ich habe Judiths Anleitung sehr genau gelesen, mich dann auf einen kreativen Schreibprozess eingelassen und dabei auch mit KI gearbeitet. Was bei diesem Prozess herauskam, hat mich überrascht, weil es so vertraut klang, so wahr. Die Grundaussage war schon lange in mir, aber die richtigen Worte fehlten mir noch. Wer selbst gerade dabei ist, seinen Claim zu entwickeln: Judiths Anleitung ist der beste Ausgangspunkt, den ich kenne.
Ein erster Entwurf lautete: „Erst du. Dann alles andere.“ Schon nah dran, und trotzdem fehlte noch etwas. Judith hat mich dann ermutigt, nochmal eine Runde zu drehen, und beim Nachdenken wurde mir klar: Ich stehe für diesen Claim, ich lebe ihn, ich bin selbst das Beispiel. Also muss da auch „Ich“ drin stehen.
Die endgültige Version lautet also jetzt:
„Erst ich. Dann alles andere.“
Ich wusste es sofort. Das ist es.
Was steckt wirklich hinter diesem Satz?
Weihnachten 2012 erlebe ich mit 48 Jahren aus heiterem Himmel einen Herzinfarkt.
Mein erster Gedanke damals: Jetzt bin ich kein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft mehr. Nicht mehr leistungsfähig. Gebrandmarkt.
Den Herzinfarkt hätte ich als das nehmen müssen, was er war: ein klares Signal meines Körpers, ein Stopp, eine Einladung innezuhalten, umzukehren. Stattdessen habe ich weitergemacht: noch einen Karriereschritt, noch mehr Leistung, noch mehr Verantwortung. Ich hatte ja schließlich alles im Griff. Das ging genau noch sieben Jahre lang so weiter.
Bis ich irgendwann ehrlich zu mir war: Wenn ich so weitermache, lande ich wieder genau dort. Im Krankenhausbett. Oder schlimmer.
Ende 2018 dann erneut eine Reha. Das war der Moment, wo wohl letztlich die Erkenntnis in mir ankam, tief und unwiderruflich, dass sich nun in meinem Leben grundsätzlich etwas ändern muss. Ich wusste damals noch nicht, wohin die Reise gehen würde, beziehungsweise hatte noch eine recht vage Vorstellung davon. Was ich jedoch definitiv wusste: „So, wie es momentan ist, will ich es definitiv nicht weiter haben!“
Kurz darauf kündigte ich meinen Job als Vorstandsassistentin. Ein paar Wochen nachdem ich meinem Job verlassen hatte, verstarb meine Mutter und ich hatte glücklicherweise noch die Zeit und Gelegenheit, sie in ihren letzten Tagen zu begleiten und mich von ihr zu verabschieden. Dann ergab sich ein Jahr Auszeit, das ich sehr genossen habe. Und in dieser Zeit begann der Neuanfang: meine Ausbildungen zur Mentorin und zum Embodiment Coach. Alles hat sich gefügt und alles wurde gut. Das Leben war, wie immer, für mich.
„Erst ich. Dann alles andere.“ ist das, was mich mein eigenes Leben in diesen Jahren gelehrt hat. Zundächst auf die harte Tour. Aber ich habe die Lektion gelernt:
Nur, wenn ich selbst in meiner vollen Kraft und Entfaltung bin, kann ich für alles andere da sein und meinen erfüllten Beitrag in dieser Welt leisten.
Ist das nicht egoistisch?
An dieser Stelle möchte ich mit einem Glaubenssatz aufräumen, der sich in ganz vielen Köpfen hartnäckig festgesetzt hat: „Ist diese Haltung nicht egoistisch?“ Und ich antworte darauf mit einem vehementen NEIN! Nein, ist es einfach nicht.
Wir neigen dazu, uns immer zuerst im Außen zu funktionieren, für andere da zu sein, schlichtweg zuwenig auf unsere eigenen Bedürfnisse zu achten. Das schwächt uns – energetisch und körperlich. Und alles was wir dann tun, weil wir es so gewohnt sind und schon immer so machen, kostet uns immense Anstrengung, Energie und Kraft. Da steckt meist keine Leichtigkeit oder Freude mehr dahinter, sondern meist nur reine Pflichterfüllung.
Warum den Spieß nicht einfach umdrehen, und uns selbst zur höchsten Priorität machen – ganz im Sinne von „Trau dich VIP, denn du bist die wichtigste Person in deinem Leben!“. Heißt, wir sorgen zunächst gut für uns und lassen es uns möglichst gut gehen, wir folgen unserer Freude und stärken uns selbst wo immer es nur geht. Wir bringen unser Leben in Balance. In Balance von Tun und Sein. Dadurch wird alles leichter, wir sind glücklicher und können mit Freude geben und für alle(s) andere(n) da sein.
In diesem Zusammenhang wird immer gerne das Beispiel eines Notfalls im Flugzeug zitiert: Die Stewardess erklärt den Passagieren zu Beginn des Fluges auch immer genau, dass man sich zuerst selbst die Sauerstoffmaske aufsetzen soll, um dann möglichst anderen Fluggästen helfen zu können. Ja, ein abgedroschenes Beispiel, deswegen aber nicht weniger wahr.
Erst du. Dann alles andere.
Ich weiß, dass es funktioniert. Weil ich es gelernt habe. Und nicht zuletzt, weil ich es mir geholt habe. Aus Egoismus? Nein. Weil es höchste Zeit für mich war. Das ist nun mal die Wahrheit, die viele für sich nicht erkennen wollen.
Erkennst du dich darin?
Du funktionierst. Du kümmerst dich. Du sorgst dich und bist für alle da: die Kinder, den Job, die Beziehung, die Familie, die Freundinnen. Du machst weiter, auch wenn du längst auf Reserve läufst, weil, wer sonst, wenn nicht du?
Irgendwann verlierst du den Faden zu dir selbst. Du weißt noch, wie du heißt, aber du spürst dich selbst kaum noch. Wer du wirklich bist, was du willst, was dir gut täte, das ist alles so weit weg …! Und dann kommt dieser Moment, wo du merkst: Das bin ich nicht mehr. Das ist nicht mehr mein Leben. Ich werde nur noch vom Außen gesteuert, und ich weiß nicht mal mehr, wer ich eigentlich bin oder was ich wirklich will
Vielleicht sagst du dir in solchen Momenten auch: Es geht mir eigentlich noch gut genug. Anderen geht es doch viel schlechter. Das wäre doch übertrieben. Ich kenne diesen inneren Satz sehr gut, er hält so viele Frauen davon ab, sich selbst endlich die Erlaubnis zu geben. Genau das sind die Gedanken, die ich meine, wenn ich sage: Erst ich.
Genau für diese Momente steht „Erst ich. dann alles andere.“
Es geht um eine innere Haltung: Erst sorge ich gut für mich, denn nur dann kann ich wirklich für alles andere da sein. Wer leer ist, kann nichts mehr geben. Das klingt nach Binsenweisheit, aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es die Wahrheit ist. Genau deshalb habe ich seit 2020 meine eigene Methode Die 4Bs der Potenzialentfaltung entwickelt. Denn nachhaltige Veränderung beginnt nicht im Kopf, sondern im Körper.
Wie lebt man „Erst ich. Dann alles andere.“ im Alltag?
Ich starte jeden Morgen mit diesen vier Fragen, die mich gleich als erstes an „Erst ich. Dann alles andere.“ erinnern:
- Wie will ich es haben?
- Was will ich wirklich, wirklich?
- Wie will ich mich fühlen?
- Was ist mein nächster Schritt dorthin?
Das ist mein tägliches „Erst ich.“ Kein großes Ritual, nur ein paar Minuten am Morgen und das Wissen, dass ich mich jederzeit dahin zurückholen kann, während jedem Moment des Tages.
Allein dieses Wissen, diese Gewissheit, das du dich selbst führen kannst, verändert etwas.
Was ich dir mitgeben möchte
Du hast so vieles schon versucht, du weißt im Grunde, was dir guttäte, und trotzdem schaffst du es nicht immer, es so umzusetzen, wie du es haben willst. Das ist zutiefst menschlich, und ich kenne das sehr genau, weil ich selbst so lange genau dort festgesteckt habe.
Aber natürlich gibt es einen Weg zurück zu dir, Schritt für Schritt, in deinem Tempo. Zurück zu dir und zurück zu dem Leben, das sich endlich wieder leicht und ganz nach dir anfühlt.
Das ist meine Einladung an dich. Und mein Versprechen.
Dein nächster Schritt
Du weißt es längst. Irgendwo in dir ist dieser Satz schon angekommen: Erst ich. Vielleicht hat er dich beim Lesen kurz erwischt. Vielleicht flüstert er noch leise in dir nach ….
Wenn du merkst, dass du endlich damit aufhören willst zu warten, bis es dir „schlecht genug“ geht, dann ist jetzt der richtige Moment.
Im Klarheitscoaching arbeiten wir an deinem ersten Schritt und ganz für dich: mit deinem brennendsten Thema, mit echten Strategien und Werkzeugen und mit einem klaren nächsten Schritt, den du danach wirklich gehen kannst. Konkret, geerdet, ohne große Umwege.
Wenn du erst einmal schauen möchtest, ob wir zusammenpassen: Schreib mir einfach Ein erstes Gespräch ist unverbindlich und kostet nichts außer deinen Mut, den ersten Schritt zu machen.
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Häufige Fragen zu „Erst ich. Dann alles andere.“
Was bedeutet der Claim „Erst ich. Dann alles andere.“?
Er steht für eine innere Haltung: Wer sich zuerst gut um sich selbst kümmert, kann danach wirklich für andere da sein. Es geht nicht um Egoismus, sondern um die Erkenntnis, dass aus einem leeren Gefäß nichts fließen kann.
Ist „Erst ich. Dann alles andere.“ nicht egoistisch?
Nein. Das ist eines der häufigsten Missverständnisse. Selbstfürsorge ist keine Absage an andere, sie ist die Voraussetzung dafür, wirklich für andere da sein zu können. Wer auf Reserve läuft, kann nicht geben.
Wie lebt man dieses Prinzip im Alltag?
Ich persönlich starte jeden Morgen mit vier Fragen: Wie will ich es haben? Was will ich wirklich? Wie will ich mich fühlen? Was ist mein nächster Schritt dorthin? Diese Fragen dauern nur ein paar Minuten und sie setzen mich jeden Morgen sofort auf die richtige Spur für den kommenden Tag.
Für wen ist dieser Ansatz besonders hilfreich?
Für Frauen, die immer für andere funktionieren und sich selbst dabei aus den Augen verlorgen haben. Die spüren: Ich weiß noch, wie ich heiße, aber wer ich wirklich bin, was ich will, was mir guttäte? Das ist irgendwie wie weggespült.
Wie hast du deinen Claim entwickelt?
Während der Summer Blogging School 2026 von Judith Peters, kombiniert mit einem kreativen KI-Prozess. Der erste Entwurf hieß „Erst du. Dann alles andere.“ Auf Empfehlung von Judith Peters habe ich das „du“ zu „ich“ geändert, weil ich selbst und meine persönliche Entwicklung das beste Beispiel dafür bin.
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