Juhu – ich bin jetzt zertifizierter Coach! (… oder mein Weg in die Selbständigkeit

Jaaaaa, das bin ich jetzt! Und ich bin es sogar schon länger. Genauer gesagt seit Februar dieses Jahres

Somit bin ich eine der ersten Coaches, die von Britta Kimpel – der Entwicklerin – in ihrer  NeuroEmbodied Soul Centering-Methode® ausgebildet wurde und somit auch eine der ersten Coaches, die diese einzigartige und nachhaltige Methode nun schon seit knapp einem halben Jahr praktisch ausüben darf. Zugegeben, ich bin a bisserl stolz drauf 😊!

Heute möchte ich in einem ersten Resumée meine Erfahrung aus der Ausbildung und der ersten Zeit meiner Online-Coaching-Praxis schildern

Worüber du hier lesen kannst:

So hat alles angefangen

Schon im allerersten Gespräch mit Britta – es muss im Frühsommer 2020 gewesen sein – habe ich gleich gespürt, dass diese Ausbildung meine berufliche Neuausrichtung als Coach intensiv und nachhaltig beeinflussen wird.

Letztendlich war das Gespräch mit ihr fast nur noch Formsache. Ich kannte Britta vorher nicht, aber die Anzeige, mit der sie für die Ausbildung warb, hatte mich sofort angesprochen. Das Webinar, das ich mir direkt im Anschluss per online-Video angesehen habe, tat sein Übriges.

Britta hatte mich mit ihrer Kompetenz und wie sie die Inhalte erklärte sofort überzeugt.

Und vom Thema und Format her war es genau das, wonach ich gesucht hatte.

 

Kurz zu mir (ja, da musst du jetzt mal eben durch ...)

Per März 2019 hatte ich meinen Job als Vorstandsassistentin in einem international agierenden Konzern gekündigt. Bis dato wusste ich nur, dass ich mich als Coach selbständig machen wollte. Das Thema war noch vage, obwohl ich mich schon einige Zeit in Form von Geschäftsfindungs-Kursen damit beschäftigt hatte.

Chronischer Stress, Überforderung, das Gefühl nicht mehr „Ich Selbst“ zu sein und – last but not least – ein Herzinfarkt 8 Jahre zuvor, hatten mich zu dem Entschluss gebracht:

So kann es nicht weiter gehen!“ beziehungsweise „Wenn es so weiter geht, dann werde ich wieder krank!

Ich stand gefühlt vor einem Burnout oder dem nächsten Herzinfarkt! NO WAY!!!

Mein Drang nach Schlussstrich und Veränderung war groß! Also stürzte ich mich ins Abenteuer!

2019 wurde dann – ungeplant und aus persönlichen Gründen – zu einem Jahr der Auszeit für mich! Und diese Auszeit hat mir – im Nachhinein betrachtet – unglaublich gutgetan. All die Zwänge, der Druck, die Unzufriedenheit mit meiner Situation und einer gefühlten Ausweglosigkeit, wie ich sie zuvor erlebt hatte, durften auf einmal gehen. Ich durfte mich nur um mich kümmern. Das tat sooo gut!

Anfang 2020 starte ich in die Selbständigkeit

Ja, im Februar war es dann so weit und ich meldete meine Selbständigkeit an. So ganz in echt, mit eigener Steuernummer und so.

Gut, dass ich früher schon mal selbständig war und auch durch meine bisherigen Tätigkeiten einigermaßen abgezockt und unerschrocken, sonst hätte mir das vielleicht Angst gemacht. So war es nur „einigermaßen aufregend“.

Am besten war das Gefühl, ab sofort nicht mehr für andere arbeiten zu müssen.

ICH BIN JETZT MEINE EIGENE FRAU! Und das mit 55 Jahren! Irgendwie hat das schon eine besondere Ironie 😊.

Der Businessplan war erstellt, die GeschäftsideeWohlfühlherz – Angstfrei leben nach dem Herzinfarkt“ war jetzt offiziell und öffentlich mein Betätigungsfeld.

Zig Online-Kurse hatte ich absolviert, X Coachings durchlaufen und doch – es fühlte sich noch nicht nach mir an.

Es war noch nicht MEINS.

Ist das Thema überhaupt noch das richtige für mich?

Mit dem Thema Herzinfarkt und Krankheit fühlte ich mich nicht so wirklich glücklich. Meine Idee war zwar, den Fokus thematisch auf „Krankheit als Chance“ bzw. „Gesundheit denken, statt Krankheit zu leben“ zu richten. Mit diesem Ansatz kam allerdings die Kommunikation und das Marketing immer aus Richtung „Krankheit“ und damit fühlte ich mich einfach nicht mehr wohl.

Außerdem fehlte mir gefühlt eine Qualifikation. Ich hatte durch meinen Herzinfarkt zwar die persönliche Erfahrung und – wenn man so will – dadurch die Qualifikation, Menschen in der gleichen Situation und mit ähnlichen Herausforderungen zu unterstützen.

Ja, aber das war es nicht mehr, was ich wollte. Es fühlte sich alles in allem zu sehr nach Passivität an und ich hatte das Gefühl, viele Menschen, die ich mit meinem Angebot ansprechen wollte, gefielen sich in ihrer (Opfer-)Rolle zu sehr, als dass sie wirklich etwas verändern wollten.

Meine Vorstellung ging also immer mehr in Richtung persönlicher Entwicklung, in einem ganzheitlichen Ansatz.

Raus aus chronischem Stress, Überforderung und unterdrückten Gefühlen!

Alles Themen, die – unbehandelt – zu Krankheit führen. Da ist sie zwar wieder, die Krankheit. Dieser Ansatz ist jedoch präventiv und birgt Eigenverantwortung! Nicht erst reagieren, wenn es zu spät ist. 

Die Dinge für sich selbst verändern, so wie man sie haben will. Aktiv werden und das eigene Leben gestalten. Raus aus alten Zwängen. Hinderliche Verhaltensmuster und Glaubenssätze ablegen. Sich selbst befreien! Um des Lebens und der Lebensfreude willen!

JAAAAA – schwupsdiwupp, das ist es! (auch wenn es mir zu dem Zeitpunkt noch nicht so glasklar war).

Die Ausbildung zum Coach - und zu mir Selbst

An diesem Punkt kann ich wieder an den ersten Absatz oben „So hat alles angefangen“ anknüpfen. An diesem Punkt meiner Überlegungen habe ich mich bei Britta Kimpel zur Ausbildung zum NeuroEmbodied Soul Centering®-Coach angemeldet.

Die beste Entscheidung!

Diese Ausbildung war so bereichernd und hat mich so viel über mich und meinen Seinszustand gelehrt. Was ich verändern kann, wie ich zu mir Selbst finde, wie ich mich Selbst annehmen kann, wie ich mich Selbst im Zusammenhang mit meinem Umfeld, in meinen Beziehungen wahrnehme, wie ich mein Leben selbst gestalten kann … Die Liste ist endlos.

Ich will gar nicht sagen, dass diese Erkenntnisse in Summe brandneu für mich gewesen wären und mir nun auf einmal zugefallen wären. Nein, gar nicht! Vieles davon wusste ich schon, aber ich hatte es bis dahin nicht wirklich ERFAHREN!

Ich habe es bisher nicht GESPÜRT! Ich hatte bisher so vieles in meinem Leben verdrängt, unterdrückt und nicht zugelassen! Zwänge, Glaubenssätze, Konventionen, Verhaltensmuster, Erwartungen und Ansprüche, die uns von außen auferlegt werden, oder die wir uns selbst ständig auferlegen.

Den Unterschied erkennt man erst, wenn man sich von ganz vielen dieser Themen im Außen lösen kann. Wenn man immer mehr wieder bei sich SELBST ankommt. Wenn man sich SELBST wieder SPÜRT! Was für ein Unterschied!

Nun gut, ich höre jetzt auf zu schwärmen und in Enthusiasmus zu schwelgen!

Das Ding ist nur: Es fühlt sich soooooooo soooooo sooooooo viel besser an, so wie es jetzt ist. Und ich verspreche mir eins: Mein Weg ist noch nicht zu Ende – halleluja!

8 Monate später und um ein Zertifikat reicher

Okay, um zum Ende (und somit auch wieder zum Anfang) zu kommen!

Die Ausbildung war eine unbeschreibliche Reise und endete – neben all den tollen, tiefgehenden Erfahrungen in einer einzigartigen Gruppe von WUNDERFRAUEN, allen voran Britta Kimpel als Ausbilderin und Mentorin – nach 8 Monaten mit einem Zertifikat!

Und wie habe ich es gefeiert!

Und natürlich habe ich es sofort auf meine Homepage geklebt, um es aller Welt zu zeigen:

 Seht her, endlich habe ich ein Zertifikat!

Die Wahrhaftigkeit hinter dem Zertifikat

Bitte verstehe mich nicht falsch! Ich bin glücklich, dass ich der Welt im Außen durch dieses Siegel zeigen kann, womit ich mich mit all den anderen tollen Anwärterinnen während der Ausbildung intensiv beschäftigt habe, was ich gelernt habe, was mich nach wie vor in der Theorie und in der Praxis fasziniert. Ich schätze das wert und bin glücklich und stolz darüber!

Der wahre Schatz steckt jedoch hinter dem Siegel!

Der wahre Schatz steckt in dem, was ich anderen Menschen mit diesem angewandten Wissen in der Praxis und in meinen Coachings weitergeben darf.

Wenn ich MITSPÜREN darf, wie sie Schmerz, Angst, Verzweiflung, Trauer, Unterdrückung und Gewalt in Gefühle von Befreiung, Glück und Freiheit transformieren.

Wenn ich förmlich MITSPÜREN darf, wie der Shift passiert.

Wenn ich in diesem Prozess begleiten darf.

Wenn ich einen sicheren Raum dafür schaffen kann und wenn ich SPÜRE, dass der Coachee diese Sicherheit wahrnimmt, ihr vertraut und es sich so erlaubt, sich SELBST zu SPÜREN, sich SELBST zu ERLAUBEN, anzunehmen und zu integrieren.

Ich empfinde dadurch tiefe Erfüllung und Dankbarkeit. 

 

Ich freue mich, wenn du diesen Beitrag teilst 🙂

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